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Mikroplastik im Kunstrasen

Donnerstag, 15. August 2019

Ein neues Gesetz das Mikroplastik und Granulat verbietet, würde bis 2022 in Kraft treten. Da das Granulat hauptsächlich als Füllmaterial da ist um den Rasen ein gutes Sprungverhalten für den Ball und den Fasern Standfestigkeit zu geben wären somit automatisch viele Fussballplätze betroffen.

Bedeutet das in Zukunft alle Kunstrasenplätze tabu werden? Nein.
Lt. EU-Sprecherin Natasha Bertaud wir ein solcher Vorschlag von der Kommission nicht vorbereitet.

Was sind die Vorteile eines Kunstrasenplatzes?
Die Vorteile eines Kunstrasens sind in vielen Aspekten dem Rollrasen überlegen. Da durch das kommende Mikroplastikverbot dem Kunstrasen direkt ein schlechtes Image verpasst wurde, sind die Vorteile für viele nicht sofort sichtbar.

Kunstrasenplätze benötigen kein Wasser und Düngemittel das ganze Jahr über.

Dauerregen hat keinen Einfluss auf die Spielqualität des Kunstrasens. Klimafaktoren, PH-Wert und Nährstoffgehalt sind gegenstandslos.

Ein Frostaufbruch ist mit dem Kunstrasen unmöglich, deshalb kann er sofort nach dem Schneeräumen bespielt werden. Jahreszeiten spielen keine Rolle.

Unser spezieller TopSoccer Kunstrasen ist neben all diesen Eigenschaften auch noch geschmeidig und elastisch. Sliding tackling und grätschen lässt sich wie auf einem Rollrasen ausüben.

Auch wenn es offensichtlich ist, aber Rasenmähen ist Geschichte.

Was wird die EU als nächstes tun?
Zurzeit führt die europäische Chemikalienagentur ECHA eine öffentliche Konsultation durch, welche Auswirkungen es geben würde, wenn der Einsatz von Mikroplastikgranulat beschränkt wird. Ergebnisse gibt es anscheinend im Frühjahr 2020.
Wir bleiben gespannt.

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